Hilfe für junge Geflüchtete

Bihać, Bosnien und Herzegowina

An der bosnisch-kroatischen Grenze spitzt sich die Lage immer weiter zu: Seit der Schließung der Balkanroute stranden dort seit Monaten Menschen auf der Flucht in Bosnien und Herzegowina – und harren an der Grenze zur EU unter katastrophalen Bedingungen aus: Fehlende Unterkünfte, ein Mangel an Lebensmitteln und medizinischen Versorgung sowie Schikanen und Gewalt durch die Behörden setzen die Menschen akuten Gefahren aus – und sind für die Kinder und Jugendliche besonders unerträglich. Als Folge illegaler Pushbacks an der Grenze und desaströser Bedingungen in den Flüchtlingslagern bleibt den Menschen keine andere Möglichkeit, als im Freien zu kampieren. Die andauernde Pandemie verschlechtert die Lebensbedingungen weiter. Schüler Helfen Leben setzt sich mit deiner Spende für eine hygienische Grundversorgung, wie zum Beispiel Sanitäranlagen oder Hygieneprodukte, sowie ärztliche Betreuung und allgemeine Unterstützung ein. Zudem kooperieren wir mit Organisationen vor Ort, die Geflüchtete in der Grenzregion mit Notfallbetreuung versorgen. Für uns heißt es weiterhin: Leave no one behind!

Mit deiner Unterstützung erhalten geflüchtete Jugendliche, die sich an der bosnisch-kroatischen Grenze aufhalten, einerseits dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel. Andererseits verschafft das Team unseres Projektpartners den jungen Geflüchteten Zugang zu medizinischen Behandlungen und psychologischer Betreuung. Wo nötig, werden auch alternative Unterkünfte organisiert, in denen die Jugendlichen für die Zeit der Krise sicher sind.

In einem zweiten Schritt werden die Jugendlichen bei der Suche nach einer neuen Arbeit oder Ausbildung unterstützt. Dafür werden unter anderem Online-Kurse zur Berufsvorbereitung zur Verfügung gestellt.

20€
50€
100€
200€
20 Euro reichen für die monatliche Versorgung von vier Jugendlichen mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneprodukten
Mit 50 Euro kann eine Woche psychosoziale Betreuung angeboten werden
100 Euro helfen, einen Jugendlichen für einen Monat sicher und menschenwürdig unterzubringen
Mit 200 Euro kann das monatlich notwendige Material für einen Berufsbildungskurs angeschafft werden, z.B. Bücher und Handwerksbedarf

Neues aus dem Projekt

Podcast „Mach Doch“ – Dritte Folge jetzt online

In ihrem Podcast „Mach Doch“ sprechen unsere Freiwilligen Nina und Lisa über soziales Engagement und Aktivismus. Dabei werfen sie in den einzelnen Folgen einen besonderen Blick auf die spannende Region Südosteuropa und sprechen mit Expert*innen. Nina und Lisa machen einen Freiwilligendienst bei Schüler Helfen Leben und berichten über die Erfahrungen, die sie dort machen. Die…

Read more

So war unser Online-Konzert in der Corona-Krise

Wegen der aktuellen Corona-Lage konnten Schülerinnen und Schüler nicht wie üblich am Sozialen Tag ihre Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und ihren Lohn für Kinder und Jugendliche spenden. Gleichzeitig wurden die Kinder und Jugendlichen in unseren Projekten in Südosteuropa und Jordanien besonders hart von der Corona-Krise getroffen und brauchen jetzt unsere Unterstützung. Gefördert von „Children…

Read more

Podcast zur aktuellen Corona-Lage in den Projekten

In der neuen Folge ihres Podcasts blicken Nina und Lisa auf die aktuelle Lage in Südosteuropa und die Herausforderungen, mit denen die Projekte von Schüler Helfen Leben im Kontext der Corona-Krise konfrontiert sind. Nina und Lisa sind Freiwilligendienstleistende bei Schüler Helfen Leben – in der aktuellen Folge des Podcasts auch im Gespräch mit Michael Hilbert,…

Read more

Highlight zur Spendenaktion: Online-Konzert am 18. Juni 19.00 Uhr

Die Corona-Spendenaktion von Schüler Helfen Leben geht einem ersten Highlight entgegen: Am 18.06. um 19.00 Uhr machen wir Lärm für von der Corona-Krise besonders betroffene Kinder und Jugendliche! Eigentlich wäre am 18.06.2020 der Soziale Tag, der aufgrund der Corona-Pandemie leider in den Herbst verschoben werden musste. Stattdessen findet nun ein Online-Solidaritätskonzert statt. Schüler Helfen Leben und…

Read more

Geschlossene Grenzen und keine Perspektive

Schon seit 2016 sind die Grenzen auf der sogenannten Balkanroute in Südosteuropa geschlossen. Nichtsdestotrotz reisten weiterhin viele Menschen auf der Route bis nach Serbien. Die Situation der dort lebenden Geflüchteten ist stark durch den langen Aufenthalt mit anhaltender Perspektivlosigkeit gekennzeichnet, was bedeutet, dass sich die meisten Geflüchtete bereits mehrere Monate oder Jahre in Serbien aufhalten.…

Read more