Straßenkindern eine Chance

Tirana, Albanien

Viele Kinder und Jugendliche aus der Minderheit der Roma werden in Albanien diskriminiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Somit können sie häufig nicht einmal die ohnehin spärliche staatliche Unterstützung in der Corona-Krise in Anspruch nehmen. Auch der Zugang zum Gesundheits- und Bildungssystem bleibt ihnen oft verwehrt. Oft leben Kinder auf der Straße oder werden von ihren Familien zum Betteln gezwungen, um Geld zu verdienen. Nach einem schweren Erdbeben im November 2019 leben viele von ihnen derzeit unter besonders schwierigen Bedingungen.

Mit deiner Unterstützung können unsere langjährigen Partner vor Ort in der Corona-Krise die Kinder und Jugendlichen mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten versorgen. Auch eine ärztliche Grundversorgung wird angeboten. Durch regelmäßige Besuche in besonders armen Vierteln Tiranas können die Sozialarbeiter*innen die Probleme der Kinder und Jugendlichen genau ermitteln, leisten vor Ort Hilfe und versuchen, die Kinder und Jugendlichen auch vor Gewalterfahrungen in der Corona-Krise zu schützen.

Sobald dies möglich ist, sollen auch die Bildungs- und Freizeitangebote im eigenen Tageszentrum wieder aufgenommen werden. So sollen den Kindern und Jugendlichen auch langfristig Perspektiven eröffnet werden, ihre Situation zu verbessern.

5€
20€
100€
5 Euro helfen, einen Jugendlichen auf der Straße mit Lebensmitteln zu unterstützen
20 Euro finanzieren das monatlich notwendige Benzin, um Jugendliche in den Stadtvierteln zu besuchen
100 Euro unterstützen die regelmäßige ärztliche Grundversorgung
Ana Majko
Projektleiterin "Straßenkindern eine Chance"

Die Corona-Krise hat das Leben der Kinder und Jugendlichen auf den Kopf gestellt. Eltern können noch schlechter für ihre Kinder sorgen als zuvor, denn die extreme Armut ist weiter gestiegen. Auch am Schulunterricht können die Kinder oft mangels Internetzugang nicht teilnehmen

Neues aus dem Projekt

Wir eröffnen Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven in der Krise

Wie sieht die aktuelle Situation in unserem Projekt „Straßenkindern eine Chance“ in Tirana, Albanien aus? Projektleiterin Ana Majko beantwortet unsere Fragen im Interview. Wie sehen die derzeitigen Arbeitsbedingungen für dich und das Team aus?  Wir haben weiterhin alle unsere Arbeitsbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie angepasst und arbeiten mit erheblichen Einschränkungen. Für uns steht weiterhin im Vordergrund,…

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So war unser Online-Konzert in der Corona-Krise

Wegen der aktuellen Corona-Lage konnten Schülerinnen und Schüler nicht wie üblich am Sozialen Tag ihre Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und ihren Lohn für Kinder und Jugendliche spenden. Gleichzeitig wurden die Kinder und Jugendlichen in unseren Projekten in Südosteuropa und Jordanien besonders hart von der Corona-Krise getroffen und brauchen jetzt unsere Unterstützung. Gefördert von „Children…

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Podcast zur aktuellen Corona-Lage in den Projekten

In der neuen Folge ihres Podcasts blicken Nina und Lisa auf die aktuelle Lage in Südosteuropa und die Herausforderungen, mit denen die Projekte von Schüler Helfen Leben im Kontext der Corona-Krise konfrontiert sind. Nina und Lisa sind Freiwilligendienstleistende bei Schüler Helfen Leben – in der aktuellen Folge des Podcasts auch im Gespräch mit Michael Hilbert,…

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Highlight zur Spendenaktion: Online-Konzert am 18. Juni 19.00 Uhr

Die Corona-Spendenaktion von Schüler Helfen Leben geht einem ersten Highlight entgegen: Am 18.06. um 19.00 Uhr machen wir Lärm für von der Corona-Krise besonders betroffene Kinder und Jugendliche! Eigentlich wäre am 18.06.2020 der Soziale Tag, der aufgrund der Corona-Pandemie leider in den Herbst verschoben werden musste. Stattdessen findet nun ein Online-Solidaritätskonzert statt. Schüler Helfen Leben und…

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„Wir haben alle Aktivitäten angepasst“ – Ana Majko berichtet aus Tirana, Albanien (Teil 2)

„In den ersten zwei Wochen nach Ausbruch der Pandemie (COVID-19) wurden alle Aktivitäten aufgrund der staatlichen Beschränkungen eingestellt. Das Team stellte daraufhin alle Aktivitäten, die im Zentrum “House of Colors” (auf deutsch “Haus der Farben”) durchgeführt wurden, um und passte sie an die neuen Maßnahmen an. Damit sollte in erster Linie die Ausbreitung des neuartigen…

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„Arme Familien sind besonders hart getroffen“ – Ana Majko berichtet aus Tirana, Albanien

„Wie überall auf der Welt brachte das Corona-Virus auch in Tirana das alltägliche Leben der Kinder komplett durcheinander und beeinflusst seitdem deren Zugang zu wichtigen Angeboten von unserem Projekt. Der Lockdown führte dazu, dass Menschen die Quarantäne, je nach Lebenssituation, zuhause, in einem Heim oder in prekären Unterkünften verbringen mussten. Insbesondere Menschen, deren Existenz eng…

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