„Mein Name ist Huda und ich komme aus Somalia. Ich arbeite seit fast zwei Jahren bei CRP. Meine Arbeit im Notfallteam besteht darin, die zu uns kommenden Familien zu unterstützen. Wenn ich mit den Familien spreche, öffnen sie mir ihr Herz und teilen ihre Gedanken. Viele machen sich Sorgen, weil sie ihre Miete nicht bezahlen können, kein Geld für lebensnotwendige Medikamente haben oder ihre Kinder nicht ernähren können.

Die Arbeit, die wir leisten, war schon immer wichtig, aber während dieser Pandemie ist sie zu einer unverzichtbaren Ressource für sehr viele Menschen geworden. Während den Ausgangsbeschränkungen waren die meisten Menschen arbeitsunfähig und konnten sich nicht einmal das Nötigste leisten. Viele Organisationen in Jordanien haben ihre Arbeit bis auf Weiteres eingestellt. Wir sind eine der wenigen Organisationen, an die sich gefährdete Familien wenden können, um Hilfe zu erhalten. Ich habe verzweifelte Menschen gesehen und gespürt, dass wir ihre einzige Hoffnung sind. Eine Vielzahl der Menschen haben versucht, sich an andere Organisationen zu wenden, aber sie haben das Gefühl, dass sie in dieser schrecklichen Krise vergessen wurden.“

So berichtet Huda (Name geändert) von der Arbeit vor Ort im Projekt „Ein Ort für Alle: Gesellschaft vereint“. Mehr zur aktuellen Lage für Geflüchtete in Amman/Jordanien hier.